Dienstag, 12. Februar 2013

Eine richtige Rindsuppe ... nix für schwache Nerven!

Nachdem ich für klare Suppen in den letzten Jahren eigentlich immer nur Gemüse ausgekocht habe, wollte ich einmal wieder eine richtige Rindsuppe versuchen.




Der erste Versuch ging gründlich daneben. Aus über 3 Litern Wasser blieb nicht einmal ein Liter Brühe über und die war trüb und nicht wirklich appetitlich. Herr Plachutta, nach seinem Rezept habe ich die Suppe gekocht, kann wohl nix dafür. Wenn man Wasser drei Stunden sprudelnd kochen lässt,  verdampft wohl ziemlich viel. Zumindest waren unsere Fensterscheiben an diesem Tag ziemlich beschlagen ;-)

Also nahm ich das nächste Kochbuch zur Hand: Der große Lafer. Er kocht die Suppe mit zweieinhalb Kilo Rinderknochen. Bislang war es so, dass ich bei meiner Mutter, die gute Suppe kochen kann, die Suppe verweigert habe, wenn ich im Kochtopf bei ihr auch nur einen klitzekleinen Knochen entdeckt habe. Und nun hatte ich einen riesigen Sack voller Knochen vor mir, aus dem ich mit eigenen Händen Suppe machen sollte. Allein das Berühren der Knochen war schon eine Herausforderung für mich. Aber es sollte nicht besser werden. Die Knochen mussten zuerst blanchiert und erst danach in kaltem Wasser aufgesetzt werden.

Der Gedanke daran, dass ich jemals von dieser Suppe essen würde, kam mir sehr fern vor zu diesem Zeitpunkt.






Danach wurde das Gemüse geschnippelt und hinzugefügt. Dieser Anblick machte mich ein wenig zuversichtlich :-)










Diesmal ließ ich die Suppe nicht sprudelnd kochen. Das Ergebnis war ein klarer Blick durch die Fensterscheiben und am Ende viel mehr Suppe im Kochtopf.
Diese musste dann über Nacht auskühlen. Am nächsten Tag wurde das Fett abgeschöpft, die Suppe noch einmal aufgekocht und gewürzt.

Mit dem Ergebnis war ich dann sehr zufrieden. Den Kindern hat es geschmeckt und meinem Mann und mir dann schlussendlich auch.



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