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Samstag, 9. März 2013

Pochiertes Ei auf Vogerlsalat

Auf der Suche nach dem perfekten Ei kommt man früher oder später auf pochierte Eier. Sie kommen einem perfekten Ei ganz, ganz nahe. Nein, sie sind sie perfekt!




Die Zubereitung klingt kompliziert, ist aber eigentlich nicht so schwierig.


Man erhitzt einen Liter Wasser und 1/8 l Essig so, dass es gerade nicht kocht.
Das Ei gibt man in ein Gefäß, von dem aus man es vorsichtig in das Essigwasser gleiten lassen kann.










Dann muss man versuchen, dass man das Eiweiß über den Dotter zieht. Mit einem Löffel klappt das ganz gut. Wenn das gelungen ist, bleibt das Ei ca. 5 Minuten im Topf und man achtet darauf, dass das Essigwasser nicht zu kochen beginnt.








Man nimmt es dann vorsichtig aus dem Wasser ...











... und legt es kurz in lauwarmes Wasser.














Ich mag pochierte Eier gerne auf Vogerlsalat, den ich ganz klassisch mit Salz, Apfelessig und Kernöl mariniere und mit angebrutzelten Speckwürfeln verfeinere.

Samstag, 2. März 2013

Saures Rindfleisch

 
Immer wieder gut als Abendessen oder kleines Mittagessen ist ein Saures Rindfleisch. Wenn ich eine Rindsuppe mache, koche ich ein Stück Tafelspitz mit und bekomme so eine gute Suppe und ein gutes Rindfleisch.
 
 
 
 
Zutaten
gekochtes Rindfleisch
Apfelessig
Kürbiskernöl
Salz
Schalotten
Vogerlsalat
Radieschen
 
 
 
Das Rindfleisch schneide ich mit der Küchenmaschine in feine Scheiben. Diese lege ich gemeinsam mit den Radieschen und den Schalotten ca. eine Stunde in der Marinade aus Essig, Öl und Salz ein. Das ist wichtig, damit das Rindfleisch darin schön durchzieht.  


Der Vogerlsalat passt sehr gut als Ergänzung zum Sauren Rindfleisch. Dazu passen würde auch noch ein gekochtes Ei.



Ein gutes Bauernbrot macht das Saure Rindfleisch zu einem wirklich guten und eigentlich besonderen Essen, weil man ein gutes gekochtes Rindfleisch ja auch nicht alle Tage zur Hand hat.





Dienstag, 26. Februar 2013

Kürbiskernaufstrich

Auf ein gutes Bauernbrot passt ein Kürbiskernaufstrich.

Zutaten
50 g Butter
250 g Topfen
120 g Kürbiskerne
Salz
1-2 Schalotten
1-2 Knoblauch
3 EL Kürbiskernöl
1 EL weißer Balsamico-Essig
3 EL Schnittlauchröllchen
4 EL Sauerrahm


Butter, Topfen und Salz werden gut verrührt. Die Kürbiskerne werden in der Pfanne ohne Fett angebraten, gesalzen und im Anschluss daran kleingehackt. Da ich kein besseres Küchengerät dafür hatte, habe ich den Pürierstab verwendet. Es gibt aber sicher geeignetere Küchengeräte dafür.

Schalotten und Knoblauch werden fein geschnitten bzw. gehackt und der Topfen-Butter-Masse beigegeben. Dann kommen noch Kürbiskernöl, Balsamico-Essig und Schnittlauchröllchen dazu.

Am Ende kann man noch, je nach Geschmack, Sauerrahm unterrühren. Da wir Aufstriche gerne cremig mögen, waren es bei uns 4 EL.
Wichtig ist, dass man dem Aufstrich Zeit zum Durchziehen gibt. Ich war im ersten Moment ein wenig enttäuscht über den Geschmack, weil die einzelnen Zutaten sehr dominant zu schmecken waren. Erst am nächsten Tag hat er mir dann wirklich geschmeckt. Da war der Geschmack dann richtig harmonisch :-)


Freitag, 15. Februar 2013

Spiegelei im Toast

Als bekennende Spiegeleiliebhaberin, musste ich das einfach ausprobieren. Gleich vorweg: Es lohnt sich davon mehr als eines zu machen!




Die Anleitung ist eigentlich ganz einfach: Eine Figur aus dem Toast ausstechen. Die Figur an beiden Seiten in Butter anbraten, dann den Rahmen auf einer Seite anbraten. Den Rahmen umdrehen, Ei hinein schlagen und das Ei stocken lassen.

Der erste Versuch scheiterte an zu großer Hitze und zu viel Butter. Wie man am Bild sieht, wurde ide Butter zu braun und das Toastbrot war von Butter getränkt.












Der zweite Versuch war besser. Man muss wirklich mit der Hitze aufpassen! Mein Herd hat eine Skala von 1-9 und ich hab das Ei bei 3 stocken lassen, was super gepasst hat.










Hier sieht man schon, wie die Bläschen im Dotter aufsteigen. Das ist das Zeichen, dass das Ei die perfekte Konsistenz hat. Der Dotter ist noch weich, aber schon warm.










Der Vorteil ist eindeutig, dass das Eiweiß nicht so weit auseinander rinnt. Außerdem brate ich das Ei meist viel zu heiß, sodass die Ränder vom Eiweiß ziemlich brutzelig werden.

Nicht ganz glücklich bin ich mit dem ausgestochenen Toaststück. Das ist doch ziemlich getränkt mit Butter. Da müsste man weniger Butter verwenden und dann vielleicht, wenn man das Ei anbrät, noch etwas Butter dazu geben. Ich werde auch das nächste Mal alles gleichzeitig in die Pfanne werfen, weil dann alles noch warm ist, wenn es auf den Teller kommt. Heute ist das ausgestochene Toaststück dann am Ende schon kalt gewesen. Und noch etwas: Man müsste dann auch eine größere Pfanne verwenden, was den Vorteil hat, dass man das Ei im Toast besser rausbekommt. Ich hab heute meine kleine Pfanne verwendet, was dann mit dem Rausnehmen doch eine Pfriemelei war.

Wie ich schon zu Beginn geschrieben habe: Ein Ei ist auf jeden Fall zu wenig! Es schmeckt richtig gut und ist von der Konsistenz her perfekt! Eins, zwei, drei ... und weg war es :-)



Dienstag, 12. Februar 2013

Wochenanfang - die Reste werden verkocht!

Am Wochenanfang finden sich immer viele Reste vom Wochenende im Kühlschrank. So hatte ich diesmal noch Champignons, Tomaten, Neuburger, einen Schluck Schlagobers und Kartoffeln. Bei allen war absehbar, dass die gute Zeit bald vorbei ist.


Gestern gab es deshalb Tomatensalat mit ganz klassischem Apfelessig-Kernöldressing. Den Apfelessig hab ich von meinen Eltern, die den selbst in einem Faß im Keller herstellen. Das Deko-Grünzeugs (Blätter von Stangensellerie) sieht zwar sehr schön aus, war aber nicht schmackhaft. Das war also nur für das Foto ;-)








Die Champignons habe ich für ein "Von oben gefülltes Omelette" verwendet. Dafür habe ich die Champignons mit ein wenig Zwiebeln in Butterschmalz angeröstet. Diese Omelette-Variation (die Anregung dafür habe ich aus der Plachutta Kochschule) war sehr, sehr lecker. Dazu hat auch noch der Rest vom Dinkelvollkornbrot sehr gut gepasst.    












 
Heute wurden die Kartoffeln, der Schlagobers und der Neuburger verkocht.
Es gab Erdäpfelpüree, dazu Gemüse und den angebratenen Nicht-Leberkäse.
Der Püree (eigentlich laut Duden ja "Das Püree") ist heute wunderbar glatt geworden. Ich hab ihn zuerst gestampft und dann zweimal durch die Kartoffelpresse gedrückt. Allerdings hätte er mehr Schlagobers und Butter vertragen. Aber an einem Wochentag muss es ja nicht unbedingt so üppig sein. Mir ist heute aufgefallen, dass ich den letzten Schritt in der Anleitung von Johann Lafer immer überlesen habe. Er hält ein Drittel vom Schlagobers zurück, schlägt ihn halb auf und rührt ihn dann unter den fertigen Püree.