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Samstag, 9. März 2013

Pochiertes Ei auf Vogerlsalat

Auf der Suche nach dem perfekten Ei kommt man früher oder später auf pochierte Eier. Sie kommen einem perfekten Ei ganz, ganz nahe. Nein, sie sind sie perfekt!




Die Zubereitung klingt kompliziert, ist aber eigentlich nicht so schwierig.


Man erhitzt einen Liter Wasser und 1/8 l Essig so, dass es gerade nicht kocht.
Das Ei gibt man in ein Gefäß, von dem aus man es vorsichtig in das Essigwasser gleiten lassen kann.










Dann muss man versuchen, dass man das Eiweiß über den Dotter zieht. Mit einem Löffel klappt das ganz gut. Wenn das gelungen ist, bleibt das Ei ca. 5 Minuten im Topf und man achtet darauf, dass das Essigwasser nicht zu kochen beginnt.








Man nimmt es dann vorsichtig aus dem Wasser ...











... und legt es kurz in lauwarmes Wasser.














Ich mag pochierte Eier gerne auf Vogerlsalat, den ich ganz klassisch mit Salz, Apfelessig und Kernöl mariniere und mit angebrutzelten Speckwürfeln verfeinere.

Sonntag, 24. Februar 2013

Suppeneinlage: Eierstich

Eine gute Einlage für die Sonntagssuppe ist auch Eierstich. Ich mag ihn, weil er so eine feine Konsistenz hat und wunderbar in eine gute Rindsuppe passt.





Zutaten
250 ml Milch
Salz
Muskatnuss
4 Eier
2 Eigelbe

Backofen auf 120° (Umluft 100°) vorheizen.

Die Milch wird aufgekocht und mit Salz und Muskat gewürzt. Die Eier und Eigelbe werden verquirlt und mit 50 ml der heißen Milch verrührt. Diese Masse wird in die restliche Milch eingerührt und anschließend durch ein feines Sieb passiert.

Danach wird die Eier-Milch-Masse in eine ofenfeste Form, die zuvor mit Wasser ausgespült und Frischhaltefolie ausgekleidet wurde, gegossen. Wichtig ist, dass man die Frischhaltefolie ganz glatt in die Form einlegt, weil man sonst die Falten an der Oberseite des Eierstichs hat. Das hab ich, wie man am Foto erkennen kann, leider nicht gemacht.






Diese Form wird dann in ein heißes Wasserbad gestellt. Der Eierstich soll 1-1,5 Stunden im Backofen in diesem Wasserbad stocken.











Günstig ist es, wenn man den Eierstich schon am Vorabend vorbereitet. Er kann dann zur Gänze auskühlen und lässt sich am nächsten Tag dann gut in die gewünschte Form schneiden.










Weil sich unser Sohn das so gewünscht hat, haben wir diesmal Sterne und Tannenbäume.




Vorsichtig sein muss man bei der Muskatnuss, weil der Geschmack doch recht intensiv ist und man schnell zu viel davon erwischt.

Freitag, 22. Februar 2013

Frischkäse-Ei-Auftrich (kalorienarm)

Gut für kleine Zwischenmahlzeiten oder für den Abend finde ich den Frischkäse-Ei-Aufstrich.




450 g Frischkäse (ich verwende immer sehr kalorienarmen Frischkäse)
5 hartgekochte Eier
2 EL Sauerrahm
1 TL Senf
2 Frühlingszwiebel
Schnittlauch
Salz

Die Zutaten können in der Menge individuell nach Geschmack variiert werden. Auch ohne Senf und Frühlingszwiebel schmeckt es sehr gut.

Einfach alles vermengen und schon ist der Aufstrich fertig!

Ich vermenge immer zuerst die zerkrümelten Dotter mit dem Frischkäse. Dann gebe ich die kleingeschnittenen Eiweiße dazu und im Anschluss daran schmecke ich den Auftrich mit den restlichen Zutaten ab.




Freitag, 15. Februar 2013

Spiegelei im Toast

Als bekennende Spiegeleiliebhaberin, musste ich das einfach ausprobieren. Gleich vorweg: Es lohnt sich davon mehr als eines zu machen!




Die Anleitung ist eigentlich ganz einfach: Eine Figur aus dem Toast ausstechen. Die Figur an beiden Seiten in Butter anbraten, dann den Rahmen auf einer Seite anbraten. Den Rahmen umdrehen, Ei hinein schlagen und das Ei stocken lassen.

Der erste Versuch scheiterte an zu großer Hitze und zu viel Butter. Wie man am Bild sieht, wurde ide Butter zu braun und das Toastbrot war von Butter getränkt.












Der zweite Versuch war besser. Man muss wirklich mit der Hitze aufpassen! Mein Herd hat eine Skala von 1-9 und ich hab das Ei bei 3 stocken lassen, was super gepasst hat.










Hier sieht man schon, wie die Bläschen im Dotter aufsteigen. Das ist das Zeichen, dass das Ei die perfekte Konsistenz hat. Der Dotter ist noch weich, aber schon warm.










Der Vorteil ist eindeutig, dass das Eiweiß nicht so weit auseinander rinnt. Außerdem brate ich das Ei meist viel zu heiß, sodass die Ränder vom Eiweiß ziemlich brutzelig werden.

Nicht ganz glücklich bin ich mit dem ausgestochenen Toaststück. Das ist doch ziemlich getränkt mit Butter. Da müsste man weniger Butter verwenden und dann vielleicht, wenn man das Ei anbrät, noch etwas Butter dazu geben. Ich werde auch das nächste Mal alles gleichzeitig in die Pfanne werfen, weil dann alles noch warm ist, wenn es auf den Teller kommt. Heute ist das ausgestochene Toaststück dann am Ende schon kalt gewesen. Und noch etwas: Man müsste dann auch eine größere Pfanne verwenden, was den Vorteil hat, dass man das Ei im Toast besser rausbekommt. Ich hab heute meine kleine Pfanne verwendet, was dann mit dem Rausnehmen doch eine Pfriemelei war.

Wie ich schon zu Beginn geschrieben habe: Ein Ei ist auf jeden Fall zu wenig! Es schmeckt richtig gut und ist von der Konsistenz her perfekt! Eins, zwei, drei ... und weg war es :-)



Dienstag, 12. Februar 2013

Wochenanfang - die Reste werden verkocht!

Am Wochenanfang finden sich immer viele Reste vom Wochenende im Kühlschrank. So hatte ich diesmal noch Champignons, Tomaten, Neuburger, einen Schluck Schlagobers und Kartoffeln. Bei allen war absehbar, dass die gute Zeit bald vorbei ist.


Gestern gab es deshalb Tomatensalat mit ganz klassischem Apfelessig-Kernöldressing. Den Apfelessig hab ich von meinen Eltern, die den selbst in einem Faß im Keller herstellen. Das Deko-Grünzeugs (Blätter von Stangensellerie) sieht zwar sehr schön aus, war aber nicht schmackhaft. Das war also nur für das Foto ;-)








Die Champignons habe ich für ein "Von oben gefülltes Omelette" verwendet. Dafür habe ich die Champignons mit ein wenig Zwiebeln in Butterschmalz angeröstet. Diese Omelette-Variation (die Anregung dafür habe ich aus der Plachutta Kochschule) war sehr, sehr lecker. Dazu hat auch noch der Rest vom Dinkelvollkornbrot sehr gut gepasst.    












 
Heute wurden die Kartoffeln, der Schlagobers und der Neuburger verkocht.
Es gab Erdäpfelpüree, dazu Gemüse und den angebratenen Nicht-Leberkäse.
Der Püree (eigentlich laut Duden ja "Das Püree") ist heute wunderbar glatt geworden. Ich hab ihn zuerst gestampft und dann zweimal durch die Kartoffelpresse gedrückt. Allerdings hätte er mehr Schlagobers und Butter vertragen. Aber an einem Wochentag muss es ja nicht unbedingt so üppig sein. Mir ist heute aufgefallen, dass ich den letzten Schritt in der Anleitung von Johann Lafer immer überlesen habe. Er hält ein Drittel vom Schlagobers zurück, schlägt ihn halb auf und rührt ihn dann unter den fertigen Püree.