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Montag, 11. März 2013

Süßer Aufstrich aus Bananen und Dörrpflaumen

Eine überreife Banane hat mich zu diesem Aufstrich inspiriert. Obwohl ich mir anfangs eigentlich nicht vorstellen konnte, wie dieser Aufstrich schmecken kann, war ich sehr überrascht. Auf einem Milchweckerl oder einer Osterpinze schmeckt dieser Aufstrich wirklich fantastisch und ist einmal eine willkommene Überraschung am Frühstückstisch.





Zutaten
130 g Dörrpflaumen
ca. 50 ml Orangensaft (eventuell frisch gepresst)
1 reife Banane
Zimt
Vanillezucker




Die Dörrpflaumen werden klein geschnitten und ein paar Stunden zum Quellen in den Orangensaft eingelegt.













Danach werden die weiteren Zutaten beigegeben. Anschließend wird diese Masse mit dem Pürierstab püriert und man hat schon einen leckeren süßen Auftrich für sein Frühstück.

Mittwoch, 6. März 2013

Heiße Weichseln

Traumhaft zu verschiedensten Nachspeisen passen heiße Weichseln. Egal ob zu Vanilleeis oder zu Topfenknöderln, sie schmecken immer fantastisch!





Zutaten
400 g Weichseln (aus dem Glas)
250 ml Kirschsaft
1 EL Kirschwasser
70 g Zucker
150 ml trockender Rotwein
1 Zimtstange
Mark von einer 1/2 Vanilleschote
die Schale von einer unbehandelte Orange
1 EL Speisestärke






Die Kirschen abtropfen lassen (Saft für später aufheben) und mit dem Kirschwasser vermengen.


Der Zucker wird in einem Topf karamelisiert und dann unter ständigem Rühren mit dem Rotwein abgelöscht. Hier darf man sich durch den Umstand, daß der karamellisierte Zucker schlagartig fest wird, nicht aus der Ruhe bringen lassen und beharrlich weiterrühren, bis sich der Zucker wieder gelöst hat. Diese Zucker-Wein-Mischung auf die Hälfte einkochen lassen.





Anschließend Zimt, Vanillemark, die Schale der Orange und den Kirschsaft zugeben und das ganze wiederum auf die Hälfte einkochen lassen. Die Speisestäre mit ein wenig Wasser verrühren, die Kirschsaftsauce damit binden und noch einmal aufkochen lassen.


Die Sauce etwas auskühlen lassen und anschließend durch ein Sieb auf die Kirschen gießen.


Besonders gut schmecken die Weichseln, wenn sie lauwarm sind. Man kann sie auch gut vorbereiten und einfach in der Mikrowelle wärmen, bevor man sie servieren möchte.

Freitag, 1. März 2013

Apfelkuchen

Wenn man nicht gerade auf Diät ist und Lust auf einen Apfelkuchen hat, kann man diesen nicht ganz kalorienarmen (aber sehr, sehr leckeren) Kuchen machen.






Er wird aus einem Mürbeteig und einer Sandmasse gemacht.
Die Menge ist für eine Springform mit 20 cm Durchmesser vorgesehen.
Da ich so eine Form nicht hatte, habe ich meine "bewegliche" Form in eine größere hineingestellt und mit Backpapier fixiert. Der Boden ist auch mit Backpapier aussgelegt.


Zutaten Mürbeteig
80 g weiche Butter
30 g Staubzucker
1 TL Zimtpulver
150 g Mehl
2 Eidotter

Zutaten Sandmasse
2 zimmerwarme Eier
1 Prise Salz
150 g weiche Butter
150 g Zucker
150 g Mehl
1 TL Backpulver

Weiters braucht man
4-5 Äpfel
Zitronensaft
25 g Butter
2 EL Zucker
1/2 TL Zimtpulver
20 g geriebene Haselnüsse


Zuerst wird der Mürbeteig gemacht. Butter, Staubzucker, Zimtpulver, Eidotter und Mehl werden mit dem Knethaken zu einem Teig verknetet.
Dieser Teig auf den Boden der Springform aufgetragen und anschließend kalt gestellt.







Dann werden die Äpfel halbiert, entkernt, Zitronensaft beträufelt und an der Außen/Oberseiteseite mehrmals eingeschnitten.

Jetzt wird auch der Backofen auf 180° (160° Umluft) vorgeheizt.

Für die Sandmasse werden die Eier getrennt. Das Eiweiß wird mit Salz zu einem steifen Schnee geschlagen. Die Butter wird mit dem Zucker 5 Minuten schaumig geschlagen. Nach und nach gibt man der Butter-Zucker-Mischung die Dotter bei. Anschließend siebt man das Mehl und das Backpulver auf diese Masse und hebt dann den Eischnee unter.


Diese Sandmasse wir auf den Mürbteigbboden gestrichen und mit den Äpfeln belegt (die Äpfel leicht andrücken).


Die Äpfel werden mit zerlassener Buttter bestrichen und den Nüssen betreut. Eigentlich sollten Mandelsplitter verwendet werden, die ich aber leider nicht zu Hause hatte. Die Nüsse passen aber auch ganz gut. Am Ende wird noch der Zimtzucker (Zucker mit Zimt vermischt) über den Kuchen gestreut.



Der Kuchen wird ca. 45° im Rohr goldbraun gebacken.

Sonntag, 17. Februar 2013

Marillenpalatschinken

Für mich sind Marillenpalatschinken ja etwas, wovon ich nie satt werde. Ich könnte davon essen, essen, essen, essen ...



Beim Rezept habe ich mich nach Johann Lafer (Der große Lafer) gehalten.

125 g Mehl
250 ml Milch
2 Eier
1 TL Zucker
Salz
25 g Butter
Butterschmalz zum Ausbacken

250 g Marillenmarmelade
Staubzucker zum Bestreuen

Die Zubereitung ist eigentlich sehr einfach. Mehl, Milch, Eier, Zucker, Salz vermischen. Die Butter wird geschmolzen und in einem dünnen Strahl dem Teil beigemischt.

Dann wird es interessant. Lafer schreibt, dass der Teig mit einem Pürierstab glatt gemixt werden soll. Durch das Einmixen von Luft wird der Teig besonders locker.
Plachutta schreibt hingegen in seinem Buch (Kochschule), dass man einen Schneebesen verwenden soll, weil durch einen Mixstab der Teig zäh wird.
Na, wie jetzt? Ich hab den Pürierstab genommen.

Anschließend soll der Teig durch ein feines Sieb gegossen werden. Dieser Schritt ist meines Erachtens überflüssig.

Während der Teig 30 Min rastet, kann man das Backrohr auf 50 Grad erwärmen und die Teller ins Rohr stellen. Die Marmelade kann man bereits in der Mikrowelle erwärmen.

Die Zeit kann man vor allem auch dazu nutzen, um das Küchenchaos, das bis dahin entstanden ist, wieder zu beseitigen. Am Bild sieht man links den Teig, der mit Frischhaltefolie bedeckt rastet, und daneben alles Geschirr, das für die Herstellung dieses Teiges nötig war.







Das Butterschmalz hab ich diesmal zu Beginn mit Küchenpapier in die erhitzte Pfanne aufgetragen. Das hat den Vorteil, dass die erste Palatschinke nicht zu fettig wird.










Johann Lafer empfiehlt, die Palatschinken zum Warmhalten bei 80 Grad ins Rohr zu schieben. Das ist bei uns allerdings nicht nötig, weil sie kaum aus der Pfanne gekommen schon verschmaust werden.

Was die Verwendung des Mixstabes betrifft muss ich sagen, dass ich den Teig nicht zäh fand. Im Gegenteil, ich fand ihn sehr fluffig und wirklich sehr, sehr, sehr lecker :-)
Was den Geschirraufwand betrifft: Es geht wohl auch einfacher, indem man die Zutaten einfach mit einem Schneebesen zusammenmischt ;-) Allerdings ... das muss ich sagen ... so locker und fluffig werden die Palatschinken dann nicht! Aber wenn es schnell gehen muss, kann man es wohl getrost so machen.